Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan

Der Kuss: Eine kleine Geste und eine große Inspiration für die Kunst.

Kaum ein Ritual unserer Kultur, von dem eine so große Faszination ausgeht. Gerade die Vieldeutigkeiten und Ambivalenzen des Kusses haben in der Kunst ein breites Echo gefunden – auch jenseits romantischer Vorstellungen von Liebe und Leidenschaft. Vor diesem Hintergrund spürt die Ausstellung dem Thema Kuss nach, das bis heute eine große Anziehungskraft auf Künstlerinnen und Künstler ausübt.

Die Ausstellung „Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan“ zeigt ein gattungs- und genreübergreifendes Kuss-Panorama der modernen Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Neben Malerei, Grafik, Skulptur und angewandter Kunst sind auch Beispiele aus Fotografie, Film, Videokunst, Installationen, Performance, Medizingeschichte und Werbung vertreten. Zu sehen sind Werke von Auguste Rodin, Franz von Stuck, Edvard Munch, Peter Behrens, Juergen Teller, Timm Ulrichs, Marina Abramović, Cornelia Schleime, Bob Dylan und vielen anderen. Während der Dauer der Ausstellung wird es verschiedene Live-Performances von Künstlern wie Nezaket Ekici, Römer + Römer und Mehtap Baydu geben.
Die Ausstellung wird von der LOTTO-Stiftung mit 100.000 Euro unterstützt und kann vom 15. Juni bis 3. Oktober 2017 im Bröhan-Museum - Landesmuseum für Jungendstil, Art Deco und Funktionalismus besichtigt werden.

Begleitprogramm
Lange Nacht der Museen, Sa, 19.8., ab 18 Uhr
„Der Lippenstift – Lockvogel des Kusses“ - Ein Abend mit Starvisagist René Koch, Do, 14.9., 18 Uhr, Museumseintritt, Anmeldung nicht erforderlich
Lesung „Sieben Küsse: Glück und Unglück in der Literatur“ mit Peter von Matt, Di, 26.9., 19 Uhr, Museumseintritt, Anmeldung nicht erforderlich
Kostenlose Führung in Gebärdensprache für Gehörlose (zzgl. Museumseintritt), Sa, 23.9., 15 Uhr, Anmeldung erforderlich unter: n.mueller@broehan-museum.de

Bildnachweis: Blue Noses, An Epoch of Clemency, 2005, C-Print, 100 x 130 cm, Courtesy DIEHL, Berlin

Stand 8.8.2017